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Mittwoch, Dezember 14, 2005
Die Bedrohung der nächsten Jahre
Prognosen gehen davon aus, dass bereits in einigen Jahren jede zehnte
E-Mail Viren oder Würmer enthalten wird.
Mangelnde Pflege der eingesetzten Betriebssysteme oder
Anwendungssoftware sowie ein nicht ausreichender Schutz vor diesen
Bedrohungen bewirkt oftmals Schäden in überraschenden Größenordnungen |
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Neun aktuelle Virenscanner im Test 09/2004
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E-Mail-Überwachung |
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Das letzte halbe Jahr hat gezeigt, dass massenhaft versandte Würmer,
die teilweise auch noch Sicherheitslücken in Internet Explorer und
Outlook ausnutzen, eine ernste Gefahr sind. Die verschiedenen
Netsky- und Bagle-Varianten überschwemmten geradezu den Posteingang
vieler Anwender. Entsprechend gibt es kaum mehr ein
Antivirenprogramm, das ohne E-Mail-Prüfung kommt. Im Test verfügen
alle Programme über diese Funktion.
Der Trend geht dabei eindeutig zum TCP/IP-Filter, der sich die
Datenpakete der E-Mails selbstständig aus dem Datenstrom fischt. Der
große Vorteil: Eine besondere Konfiguration des E-Mail-Programms ist
hier nicht erforderlich. Aber auch die ältere Proxy-Lösung
funktioniert in den Tests einwandfrei, sogar mit T-Online-E-Mail
5.0. Dabei haben die Programmierer ebenfalls Fortschritte bei der
Konfiguration gemacht, wie etwa Maximum Protection von Data Becker
beweist.
Ein Kapitel für sich ist IMAP, das alternative E-Mail-Protokoll,
bei dem die E-Mails auf dem Server des Providers verbleiben. Wir
haben an Hand von Outlook 2002 und Pegasus Mail 4.12 Tests
durchgeführt. Im Test beherrschen nur avast! 4 Home Edition und
Panda Antivirus Platinum 7.0 IMAP4.
Viele Hersteller verzichten auf die Unterstützung älterer
Betriebssysteme, Windows 95 und NT fallen unter den Tisch. Auch
Windows 98 ist ein Wackelkandidat, etliche Anbieter setzen Windows
98 SE voraus. Zudem sind die meisten Programme in der getesteten
Fassung nur für die Windows-Plattform lieferbar. Für andere
Betriebssysteme liefern die Hersteller die Virensuchmaschinen mit
einer entsprechend angepassten Oberfläche aus. In der
Übersichtstabelle bedeutet die Kategorie "Betriebssystem
(lieferbar)" deshalb nicht, dass die getestete Programmversion für
alle genannten Systeme lieferbar ist.
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avast! 4 Home Edition
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Privatanwender können avast!
4 Home Edition
nach einer Online-Registrierung kostenlos nutzen. Die
Benutzeroberfläche ist mehrsprachig, darunter auch Deutsch. In
der Home Edition steht nur eine einfache Programmoberfläche zur
Verfügung, die weiter gehenden Funktionen sind nur über das
Kontextmenü oder eine englische Hilfeseite zugänglich.
An der Ausstattung
muss man keine Abstriche hinnehmen, mit Scanner, Wächter,
Terminplaner und E-Mail-Prüfung sind alle wichtigen Funktionen
vorhanden. Für die E-Mail-Prüfung kommt ein TCP/IP-Filter zum
Einsatz, eine besondere Konfiguration der E-Mail-Programme ist
deshalb nicht erforderlich. Als Besonderheit benutzt avast! 4
standardmäßig eine Integritätsprüfung. Dabei berechnet das Tool
für bereits
gescannte (und virenfreie) Dateien eine Prüfsumme, die es dann
in einer Datenbank ablegt. Wird eine Datei durch Virenbefall
manipuliert, so erleichtert die Prüfsumme die vollständige
Wiederherstellung. Insbesondere kann avast! 4 so exakt
feststellen, ob die Reparatur zu 100 Prozent erfolgreich war.
Die Datenbank speichert dabei die letzten drei Versionen einer
Datei. Alle drei Wochen führt das System ein Update der
Datenbank durch. Leider lässt sich nicht einschränken, welche
Laufwerke oder Ordner die Integritätsprüfung erfasst.
Fazit:
avast! 4 Home Edition kann trotz sehr guter Ausstattung im
Praxistest nicht überzeugen. Sowohl bei der Virenerkennung als
auch bei der E-Mail-Prüfung zeigten sich eklatante Schwächen.
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Quickinfo
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Produkt |
avast! 4 Home Edition
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Hersteller |
Alwil |
| Vertrieb
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Synus
Communications |
| Preis
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kostenlos (Privatanwender) |
| Download
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www.avast.com |
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Systemvoraussetzungen |
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| Hardware
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ab
Pentium, 16 MByte RAM, 35 MByte Festplattenplatz
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Betriebssystem |
Windows
95, 98, ME, NT, 2000, XP |
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eTrust EZ Antivirus 6.2
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Computer Associates entwickelt
schon seit vielen Jahren
Antivirenprogramme.
Früher war das Tool unter dem Namen InoculateIT für
Privatanwender kostenlos, heute sind pro Jahr 30 US-Dollar
fällig. Allerdings gibt es einen Ausweg: Über die
Sicherheitsseiten von Microsoft ist das Paket eTrust EZ Armor
inklusive einem Jahr Updates kostenlos zu haben. Das Paket
enthält die Antiviren-Software und als Firewall ZoneAlarm 4.5.
Bis zum Redaktionsschluss war im Paket aber die Version 6.1 von
Antivirus enthalten, die keine E-Mail-Prüfung bietet. Die
sonstigen Leistungen und die Programmoberfläche sind identisch.
Für den Test haben wir deshalb die Version 6.2 herangezogen.
Die
Programmoberfläche von eTrust EZ Antivirus ist betont schlicht.
Dafür gibt sich das Tool mit wenigen Systemressourcen zufrieden
und arbeitet auch mit Windows 95. Der Anwender wählt das zu
scannende Verzeichnis oder die Datei wie im Explorer aus, im
unteren Fensterbereich erscheinen die Meldungen des Programms.
Die wesentlichen
Programmfunktionen
wie Wächter, Scanner, Online-Update und Zeitplaner sind
vorhanden. Eine Quarantäne gibt es allerdings nicht, verdächtige
Dateien kann man nur über die Homepage des Programms einsenden.
Die Vorgaben bei den Optionen sind konservativ gewählt, der
Scanner durchsucht nur bestimmte Dateitypen, aber immerhin
Archive. Der Virenwächter durchsucht immer nur ausgewählte
Dateitypen, eine Option für alle Dateien oder Archive gibt es
nicht.
Die Virensuchleistung bewegt sich im Testfeld am unteren Ende.
Zwar hat der Scanner keinerlei Probleme mit den weit
verbreiteten Viren, auch Makroviren und VBScript-Viren erkennt
er gut. Selbst die eigens mit Construction Kits hergestellten
VBScript-Würmer werden einwandfrei aufgespürt. Eine erhebliche
Schwäche weist das Programm allerdings bei Trojanern auf, hier
findet es im Test gerade 44 von 94. Auch Bootviren sind nicht
seine Stärke, doch ist diese Gattung Viren nur noch selten
anzutreffen. Die Archivunterstützung des Scanners ist gut, es
fehlt eigentlich nur das neuere ACE-Format.
Fazit: Mit
der einwandfreien E-Mail-Prüfung, der guten Archivunterstützung
und den maßvollen Ansprüchen an die Systemleistung kann eTrust
EZ Antivirus überzeugen. Lediglich die Schwäche bei Trojanern
trübt das Bild.
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Quickinfo
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Produkt |
ezTrust EZ Antivirus 6.2
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Hersteller |
Computer
Associates |
| Vertrieb
|
Computer
Associates |
| Preis
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kostenlos über Microsoft-Download, sonst 29,95 US-Dollar
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| Download
|
Über
Microsoft |
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Systemvoraussetzungen |
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| Hardware
|
ab
Pentium, 16 MByte RAM, 35 MByte Festplattenplatz
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Betriebssystem |
Windows
95B, 98, ME, NT, 2000, XP |
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F-Secure Internet
Security 2004 |
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Eine Besonderheit zeichnet F-Secure
wie das AntiVirenKit Professional aus: Es sind mehrere
Virensuchmaschinen integriert. Zwei stammen von F-Secure selbst,
die andere kommt von Kaspersky Labs in Russland und verrichtet
auch in Kaspersky Anti-Virus sowie im AntiVirenKit von GData
ihren Dienst. In die Suite ist auch eine Firewall integriert.
Gegenüber der letzten Version 2003 hat der Hersteller die
Oberfläche komplett geändert. Auch unter der Haube ist einiges
anders geworden - so kann der Wächter jetzt endlich auch E-Mails
von POP3/ SMTP-Accounts
überprüfen. Die neue Oberfläche ist übersichtlich und gut
strukturiert. Die Sicherheitseinstellungen erledigt man über
Schieberegler, die Details sind über die Einstellung
"Benutzerdefiniert" erreichbar. Der Virenwächter ist per Default
zurückhaltend eingestellt: Er durchsucht nur ausgewählte
Dateitypen und keine Archive. Der E-Mail-Scanner hat zwar eigene
Einstellungen, aber auch hier kommen Archive ungeprüft durch.
Der manuelle Scan der Festplatte durchkämmt zwar Archive, doch
nur ausgewählte Dateitypen. Für den Test schalten wir auf "Alle
Dateien" um.
Fazit:
F-Secure Internet Security 2004 hat gegenüber der
Vorgängerversion deutlich zugelegt. Die Bedienung ist einfach,
die Virensuchleistung sehr gut, die E-Mail-Prüfung macht
keinerlei Probleme.
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Quickinfo
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Produkt |
F-Secure Internet Security
2004 |
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Hersteller |
F-Secure |
| Vertrieb
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WSKA |
| Preis
|
49,95
Euro EUR |
| Download
|
6
MByte, Demo |
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Systemvoraussetzungen |
|
| Hardware
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ab
Pentium, 16 MByte RAM, 27 MByte Festplattenplatz
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Betriebssystem |
Windows
98, ME, 2000, XP |
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Kaspersky Anti-Virus
Personal 5.0 |
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Speziell für den Markt der
Heimanwender hat Kaspersky
aus Russland eine komplett neue Programmversion entwickelt. Die
Benutzeroberfläche
sieht völlig anders aus als bisher. Sie ist übersichtlich in
drei Register gegliedert und verwirrt den Anwender nicht mit
einer Vielzahl von Modulen und Optionen. Der Anwender wählt
einfach die Sicherheitsstufen für Wächter, Scanner sowie
E-Mail-Prüfung und ist dann mit der Konfiguration fertig. Die
bisherige Programmoberfläche gibt es auch weiterhin für
Firmenkunden. Die zweite Neuerung bringt Kaspersky auf die Höhe
der Zeit: Ein TCP/IP-Filter überwacht ein- und ausgehende
E-Mails aller POP3/SMTP-Accounts. Eine besondere Konfiguration
des E-Mail-Programms ist dafür nicht erforderlich. Im Test
funktionierte das auch mit dem E-Mail-Modul von T-Online 5.0.
Die Voreinstellungen sind zurückhaltend gewählt. So beschränkt
sich die Virensuche beim Wächter auf "infizierbare" Dateien,
eine Option für alle Dateien und Archive gibt es nicht.
Selbstpackende Dateien sind dagegen kein Problem. Der Scanner
prüft als Voreinstellung alle Archive und Dateien, zuschalten
muss man lediglich die Suche in Maildatenbanken. Wenn mehrere
Personen den PC benutzen, ist der Passwortschutz für die
Programmoptionen hilfreich. Für den Test aktivieren wir im
Virenscanner "Alle Dateien". Das Online-Update klappt auf
Anhieb, es lädt die Dateien automatisch von einem russischen
Server.
Fazit:
Kaspersky Anti-Virus Personal ist ein herausragendes
Antivirenprogramm, das mit seiner neuen Oberfläche und der
E-Mail-Prüfung an der Konkurrenz vorbeizieht.
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Quickinfo
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Produkt |
Kaspersky Anti-Virus Personal
5.0 |
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Hersteller |
Kaspersky
Lab |
| Vertrieb
|
Koch
Media |
| Preis
|
39,99
EUR |
| Download
|
11,5 MByte, Demo |
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Systemvoraussetzungen |
|
| Hardware
|
ab
Pentium, 32 MByte RAM, 15 MByte Festplattenplatz
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Betriebssystem |
Windows
95, 98, ME, NT, 2000, XP |
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Maximum
Protection Antivirus 2004/2005 |
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Das
Antivirenprogramm von Data Becker mit dem sperrigen Namen
Maximum Protection Antivirus 2004/2005 geht neue
Wege. Es handelt
sich dabei nicht einfach um die Lizenz eines bekannten
Antivirenherstellers. Zwar stammt die Virensuchmaschine von der
rumänischen Firma Softwin (BitDefender), doch die
Programmoberfläche hat man komplett selbst programmiert.
Mit Virenscanner
und Wächter, Zeitplaner, Online-Update und Quarantäne ist das
Tool gut ausgestattet. Auch eine E-Mail-Prüfung ist vorhanden,
diese setzt aber einen Proxy ein. Deshalb müssen in jedem
E-Mail-Programm die Kontodaten angepasst werden. Immerhin
verwendet das Tool eine Technik, bei der ein Account nur einmal
einzustellen ist, dann funktioniert es mit allen verwendeten
E-Mail-Programmen, die als POP3-Server 127.0.0.1 dienen. Die
E-Mail-Prüfung gelingt dem Originalprogramm von BitDefender
besser, es hat dem Data-Becker-Pendant auch eine integrierte
Firewall voraus.
Dafür liegt in der
Schachtel auch AntiSpion 4.0. Das Tool sucht Ad- und Spyware,
Keylogger und andere Trojaner. Allerdings garantiert Data Becker
dafür nur Updates bis März 2005, der Virenscanner ist bis Juni
2006 versorgt. Im Kaufpreis sind aber lediglich die
Online-Updates für ein Jahr enthalten.
Fazit: Am
Programm von Data Becker überzeugen nur der Virenscanner und die
E-Mail-Prüfung. Der Virenwächter weist gravierende
Sicherheitslücken auf und bremst zudem das System fast bis zur
Unbrauchbarkeit aus.
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Quickinfo
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Produkt |
Maximum Protection Antivirus
2004/2005 |
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Hersteller |
Data
Becker |
| Vertrieb
|
Data
Becker |
| Preis
|
29,95
Euro EUR (ab 1.10.2004: 39,95 EUR |
| Download
|
keine
Demo |
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Systemvoraussetzungen |
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| Hardware
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Pentium
III, 500 MHz, 128 RAM, 60 MByte Festplattenplatz
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Betriebssystem |
Windows
98, 98 SE, ME, 2000, XP |
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Norman Virus Control 5.7
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Gegenüber dem letzten Test hat sich Norman
Virus Control enorm
weiterentwickelt. Die E-Mail-Prüfung funktioniert über einen TCP/IP-Filter
und nicht mehr als Proxy. Dadurch sind keine Änderungen an der
Konfiguration der E-Mail-Programme erforderlich. Im letzten Test
hatte der Proxy damit ernste Probleme. Geblieben ist die starke
Modularisierung des Programms. Der Aufruf der Module erfolgt
entweder über das Startmenü oder das Kontextmenü des Icons in
der Symbolleiste. Alle Module sind verzahnt, so gibt es eine
Liste für laufende Hintergrundprozesse wie Wächter und
Zeitplaner. Bei den Programmeinstellungen gibt sich Norman Virus
Control nur beim Scanner praxisgerecht. Das Tool durchsucht alle
Dateien und Archive, überspringt aber Dateien unbekannten
Formats. Da bei solchen Dateien eine Prüfung ohnehin nicht
sinnvoll ist, fällt es nicht weiter ins Gewicht. Beim
Virenwächter wird es allerdings kompliziert. Es gibt zwei Modi:
"Lokale Benutzer" (Einzelplatz-PC) und "Dienste und
Remotebenutzer" (Windows dient als Server im Netzwerk). Für
beide lassen sich getrennt die Optionen vorgeben. Standardmäßig
prüft der Wächter keine neuen oder geänderten Dateien, sondern
nur beim Öffnen oder Starten. Die Einstellungen darf der
Anwender als Vorlage speichern, die sich später laden oder mit
dem Zeitplaner verknüpfen lässt. Ein Virenlexikon gibt es in der
aktuellen Version nicht, der Anwender ist auf die
Online-Dokumentation angewiesen.
Fazit: Der Virenscanner von Norman hat keine Probleme mit
Standardviren, weist allerdings Lücken auf. Mit der
E-Mail-Prüfung ist das Tool dagegen jetzt auf der Höhe der Zeit.
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Quickinfo
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Produkt |
Norman Virus Control 5.7
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Hersteller |
Norman
Data Defense |
| Vertrieb
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Norman |
| Preis
|
57 EUR
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| Download
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12,5 MByte, Demo |
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Systemvoraussetzungen |
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| Hardware
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ab
Pentium, 16 MByte RAM, 14,5 MByte Festplattenplatz
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Betriebssystem |
Windows
95, 98, ME, NT, 2000, 2003, XP |
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Panda Antivirus Platinum
7.0 |
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Die spanische Firma Panda
Software bietet neben Panda Antivirus Titanium mit besonders
einfacher Benutzeroberfläche auch ein Tool für fortgeschrittene
Anwender an: Panda
Antivirus Platinum 7.0.
Die Suchmaschine für Viren ist identisch, das Programm hat aber
wesentlich mehr Optionen, einen Zeitplaner und eine integrierte
Firewall.
Unter der modernen
und übersichtlichen Oberfläche stecken reichlich Optionen, die
Einsteiger im Detail überfordern. Komfortfunktionen wie das
Online-Update im Hintergrund schätzen aber auch Profis. Die
Bedienung ist insgesamt eingängig, auch ohne Handbuch hat man
das Programm im Griff. Die Standardeinstellungen sind nur
bedingt praxisgerecht. Zwar durchsucht der Scanner standardmäßig
alle Dateien und Archive, doch ist die Heuristik deaktiviert.
Das führte im Test zu erheblichen Problemen (siehe unten), sie
sollte deshalb immer eingeschaltet sein.
Der Virenscanner
liefert sehr gute Leistungen und reicht fast an Kaspersky heran.
Der Unterschied liegt vor allem bei den Dialern, hier erkannte
Panda gerade 5 von 40 Exemplaren. Die VBS-Testwürmer erkennt das
Programm vor allem über die heuristische Virensuche, die
allerdings standardmäßig deaktiviert ist. Ohne Heuristik erkennt
Panda Platinum nur 5 der 16 Würmer, mit Heuristik alle.
Die
Archivunterstützung kann sich sehen lassen und erfasst mit
Ausnahme von ACE alle wichtigen Archivtypen inklusive
verschachtelter Archive. Der Virenwächter ist pingelig: Er
verhindert, dass infizierte Dateien und Archive mit infiziertem
Inhalt kopiert werden. Ein solches Archiv lässt sich erst gar
nicht mit einem Packprogramm öffnen (sofern im Wächter die
Archivoption aktiviert ist). Auch das Öffnen von infizierten
Dokumenten in Word und Excel verbietet Panda.
Das Entfernen von
Makroviren beherrscht das Programm gut. Alle Testdokumente
bereinigt Panda sauber, die harmlosen Makros bleiben aber nur
bei der Excel-Tabelle erhalten. Die eingebettete Excel-Tabelle
lässt sich nach der Reinigung allerdings weder bei Word noch bei
Powerpoint aufrufen.
Fazit:
Panda Antivirus Platinum 7.0 gehört zur Spitzengruppe auf
Augenhöhe mit F-Secure Internet Security und Kaspersky Antivirus
Personal 5.0. Lediglich der Aussetzer bei T-Online-E-Mail und
die per Default deaktivierte Heuristik stören das Gesamtbild.
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Quickinfo
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Produkt |
Panda Antivirus Platinum 7.0
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Hersteller |
Panda
Software |
| Vertrieb
|
Panda
Software |
| Preis
|
59,95
EUR |
| Download
|
www.panda-software.de |
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Systemvoraussetzungen |
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| Hardware
|
ab
Pentium, 16 MByte RAM, 35 MByte Festplattenplatz
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|
Betriebssystem |
Windows
95B, 98, ME, NT, 2000, XP |
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PC-cillin Internet
Security 11 |
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Gegenüber dem letzten Test hat Trend
Micro die Oberfläche von
PC-cillin überarbeitet. Alle Programmfunktionen und
-einstellungen sind unter einer einheitlichen, bunten Oberfläche
versammelt. Die eher verwirrende Einteilung in Anfänger- und
Profi-Modus gibt es nicht mehr. Die Ausstattung ist auf der Höhe
der Zeit: Neben den obligatorischen Modulen Scanner,
Virenwächter, Zeitplaner, Quarantäne und Online-Update gibt es
eine Personal Firewall und Unterstützung für PDAs (Palm OS,
Pocket PC/Windows CE, EPOC).
PC-cillin 11
setzt weiterhin auf einen Proxy
zur E-Mail-Prüfung. Beim Setup passt das Programm automatisch
die POP3-Server-Adresse
aller E-Mail-Accounts in Outlook (Express), Netscape Messenger
und Eudora an. Andere E-Mail-Programme wie Pegasus Mail muss der
Anwender an Hand der verständlichen Anleitung selbst
konfigurieren.
Die
Voreinstellungen sind praxisgerecht gewählt, der Scanner
durchsucht alle Dateien und Archive, der Virenwächter dagegen
nur bestimmte Dateitypen und Archive (bis zur ersten
Verschachtelungsebene, mehr ist einstellbar). Leider lässt sich
die Archivsuche beim Wächter nicht komplett ausschalten. Um das
dennoch zu erreichen, muss der Anwender Archive von Hand in die
Ausnahmeliste des Wächters aufnehmen.
Die
Virensuchleistung offenbart Licht und Schatten. Auf der einen
Seite bietet das Programm sehr gute Suchleistungen bei bekannten
Viren, die PC-cillin ins Spitzenfeld fast auf Augenhöhe mit
Kaspersky und F-Secure bringen würden. Auf der anderen Seite
findet auch die aktuelle Version 11 nur 9 unserer 16
VBS-Testwürmer. Gegenüber dem letzten Test ist das eine
deutliche Verbesserung, aber die VBScript-Heuristik ist noch
nicht perfekt. Auch bei Dialern besteht mit 7 von 40 gefundenen
Exemplaren noch Verbesserungspotenzial. Die Archivunterstützung
deckt die gebräuchlichen Formate ab, ignoriert aber
selbstentpackende Archive.
Fazit:
PC-cillin Internet Security 11 hat das Zeug zum Spitzenprogramm,
gerade auch für Anwender, die häufig online gehen. Die ansonsten
sehr gute Virensuchleistung trübt nur die Schwäche bei den
VBS-Testwürmern.
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Quickinfo
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Produkt |
PC-cillin
Internet Security 11 |
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Hersteller |
Trend
Micro |
| Vertrieb
|
Trend
Micro |
| Preis
|
ab 49
EUR (Download) |
| Download
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Demo |
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Systemvoraussetzungen |
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| Hardware
|
ab
Pentium, 128 MByte RAM, 100 MByte Festplattenplatz
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Betriebssystem |
Windows
98, ME, 2000, XP |
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Fazit |
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Insgesamt ergibt
der Test ein positives Bild. Mit der Erkennung weit verbreiteter
Standardschädlinge hat kein Programm mehr Schwierigkeiten. Aber
es gibt dennoch deutliche Unterschiede.
Schon seit Jahren
erzielt die russische Firma Kaspersky Lab mit ihrem Virenscanner
herausragende Virensuchleistungen. Dem stand lange eine
umständliche und verwirrende Benutzeroberfläche gegenüber, die
zudem E-Mails nur bei Outlook und dem MAPI-Protokoll des
Exchange Server prüfen konnte. Kaspersky Anti-Virus Personal 5.0
räumt damit auf. Die Oberfläche ist modern und arbeitet mit
Sicherheitsstufen statt mit einzelnen Optionen. Dazu kommt ein
TCP/IP-Filter für POP3-E-Mail-Accounts, der ohne weitere
Konfiguration alle eingehenden E-Mails prüft. Zusammen mit der
weiterhin exzellenten Virensuchleistung, dem guten Virenwächter
und der überzeugenden Archivunterstützung ist Kaspersky
Testsieger. Dazu kommt der verringerte Preis von 39,99 Euro.
Den zweiten Platz
teilen sich Panda Antivirus Platinum 7.0 und F-Secure Internet
Security 2004. Dabei hat F-Secure in allen Testpunkten etwas die
Nase vorn, dafür liefert Panda die bessere Ausstattung mit, etwa
einen Dialerblocker. Die Virensuchleistung ist fast identisch.
PC-cillin Internet Security 2004 (Version 11) ist in den meisten
Punkten ebenbürtig, allerdings unterlaufen dem Programm Fehler
bei unbekannten VBScript-Schädlingen.
Norman Virus
Control markiert das Mittelfeld. Gegenüber dem letzten Test hat
das Tool durch den neuen TCP/IP-Filter für E-Mails deutlich
gewonnen. Die Virensuchleistung weist bei Script-Viren (VBScript
und JavaScript) Lücken auf und hinkt insgesamt ein wenig hinter
der Konkurrenz her. Ähnliche Leistungen bietet auch eTrust
EZ-Antivirus, allerdings liegen die Schwächen hier bei
Trojanern.
avast! 4 Home
Edition und Maximum Protection Antivirus 2004/2005 konnten im
Test nicht überzeugen. avast patzt bei der Virenerkennung
unbekannter Script-Viren. Zudem schlüpfen dem Wächter Makroviren
in eingebetteten Office-Dokumenten durch die Lappen. Das
Data-Becker-Programm bietet insgesamt zwar sehr gute Leistungen,
doch ist der Virenwächter mangelhaft. Er entdeckte im Test zwar
infizierte Office-Dokumente, ließ aber trotzdem das Öffnen
dieser Dokumente in der zugehörigen Anwendung zu. Auch ist die
Systembelastung beim Kopieren von Dateien sehr hoch. |
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